Lumberjackweekend produktiv über die Bühne gegangen

Sehr produktiv ist das Lumberjack-Weekend, sprich das Holzfällerwochenende, zu Ende gegangen.

Der Teilnehmerandrang war leider weniger groß als erwartet. Sich in frischer Luft mit dem Schneiden, Hacken und Schlichten von Holz körperlich zu ertüchtigen, ist offensichtlich nicht das große Zugpferd. Aber trotzdem konnte unter intensivem Einsatz alles erreicht werden, was auf dem Programm stand.

Stromausfall beseitigen, Kugelhahn beim Brunnenzufluß tauschen, Holz aufarbeiten und den Sanitärbereich winterfest machen. Das war das Ziel.

Zu Allerheiligen trafen Obmann Wolfram mit Hobbyförster Gerfranz und Hüttenwart Thomas mit Sohnemann Felix ein. Nach wenigen Minuten wurde die Stromversorgung wieder hergestellt. Etwas „enterisch“ war es schon. Sturmböen ließen die Bäumer rings herum knacken und knarren und wir hielten uns aus Sicherheitsgründen nur in der Nähe der Sulzaustube auf.

Die Forstfachleute hatten Wort gehalten und uns ein paar Bäume „gelegt“. Darunter die große Esche am Brunnen, die sich schon gefährlich Richtung  Stube neigte. Einige Bäume lagen offensichtlich schon bevor die Bundesforste anrückten. Denn mit samt den Wurzeln reißen selbst die Professionisten die Bäume auch nicht aus… Ein Baum streifte auch unseren neu eingedeckten Holzstadel.

Unser Obmann Wolfram und Hobbyförster Gerfranz waren dann in Ihrem Element und ließen die Kettensägen glühen. Im ersten Schritt wurde die Bäume in (halbwegs) handliche Stücke geschnitten und anschließend an der Südseite des Holzstadels außen als Rundholz gestapelt. Zum Hacken waren wir eindeutig zu wenige.

Nach dem wohlverdienten Essen gings zeitig ins Bett. Frühmorgens ging es dann weiter. Der Hüttenwart prüfte die Quelle, Hobbyförster Gerfranz mutierte zum Hobbyinstallateur und baute beim Brunnenzufluß ein neues Absperrventil ein. Unser Obmann und Felix kümmerten sich weiter um das liegende Holz. Leider führten die Anstrengungen rund um die Quelle und den Zufluss nicht zum erhofften Erfolg eines fließenden Brunnens. Die extreme Trockenheit hat  unsere Hausquelle und auch den daneben befindlichen Bach vom Rinnkogel runter austrocknen lassen. Nur längerer Regen wird dieses Problem richten können.

Am Freitag wurde nun auch Holz gehackt und nachdem die erste Reihe über zwei Meter hoch geschlichtet war, wurde eine zweite Reihe mit primär gespaltenem Holz angelegt.

Am Abend trennten sich unser Obmann Wolfram mit Gerfranz von Felix, dem Hüttenwart und der Sulzaustube. Die Ablöse mit Moe und Laurenz traf zeitgerecht zum Abendessen und beseitigen der drohenden Unterhopfung ein. Der dritte Tag stand unter dem Zeichen von Holz, Stubenreinigung, Einwinterung und Zusammenräumen.

Hut ab vor der Jugend. Moe und Laurenz standen Wolfram und Gerfranz in Sachen Einsatz nichts nach. Sie füllten das Holzlager weiter auf und halfen tatkräftig beim Einwintern und Reinigen mit.

Das Holz darf nun ruhen, bis es uns und unseren Mietern die Stube wohlig warm machen kann.

Eindrücke vom Lumberjackweekend:

 

So entwickelte sich der Holzstoss:

 

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