Mietinformationen

Adresse
Die Hütte ist unter ihrem gängigen Namen „Sulzaustube“ in allen Wanderkarten eingezeichnet. Eine Adresse gibt es entweder nicht, oder sie ist keinem von uns bekannt. (Und auch nicht dem Gemeindeamt Strobl…).

Man kann allerdings in Google Maps oder Earth folgende Koordinaten eingeben: 47.660593, 13.463776

Anreise
Die Anreise erfolgt per Auto über die gebührenplichtige Postalm – Mautstraße, dann über die beschrankte Sulzaustraße bis zur Hütte. Die Anreise per Postbus ist ebenfalls möglich. Der Bus von Strobl nach Abtenau (siehe www.oebb.at) hält „Simonshütte“, das ist die kleine Hütte an der Abzweigung der Sulzaustraße. Von hier gehts noch ungefähr 1,5 km zu Fuß.

Balkon
Der Balkon und die nur über den Balkon zugänglichen Räume werden NICHT von uns gepachtet und sind Eigentum der Bundesforste. Das Betreten des Balkons und der darüber zugänglichen Räumlichkeiten ist daher verboten. Da es in der Vergangenheit dahingehend Probleme gab, weisen wir auch hier nochmal eindrücklich auf diese Regelung hin.

Betten/Schlafplätze
Die Hütte verfügt nur über 2 Betten im Dachbodenstüberl. Bettwäsche oder Schlafsäcke sind selbst mitzubringen. Alle, die keinen Platz mehr im Bett finden, finden sicher Platz in einem der 2 großen Schlafräume, welche sich im 1. Stock befinden. Darin kann man auf einem hölzernen Hochbett oder darunter (ebenfalls auf Holz) bequem nächtigen. Ein der Jahreszeit entsprechender Schlafsack und eine Unterlegsmatte (Isomatte, Thermarest oder zur Not auch eine Luftmatratze) oder ein Feldbett sind unbedingt mitzunehmen.

Brunnen
Der Brunnen vor der Hütte rinnt üblicherweise Tag und Nacht und wird von einer Quelle gespeist. Das Wasser ist üblicherweise eiskalt und kann somit hervorragend als Kühlung für zB Milch verwendet werden.

Dusche / WC
Die Hütte verfügt über eine Dusche mit Warmwasser. Die Dusche befindet sich nicht direkt im Haus, sondern wie der gesamte Sanitärbereich bei den WCs. Eine genaue Anleitung, wie der Boiler angefüllt und der Ofen beheizt werden kann, bekommt ihr dann bei Reservierung mit der Hüttenordnung zugeschickt.

Die Sulzau verfügt über 2 Wasserklosetts (Sommer) und ein Plumpsklo (Winter). Alle 3 sind – genau wie Waschbecken und Dusche – nicht in, sondern außerhalb der Hütte, gegenüber des Vorplatzes.

Einkaufen
In der direkten Umgebung der Hütte gibt es keine Möglichkeit einzukaufen, die nächste Möglichkeit ist in Strobl (10 Minuten mit dem Auto), wo es eine Trafik und 2 kleine Supermärkte gibt, oder in Richtung Bad Ischl.

Geschirr
Die Küche verfügt über alle Kochutensilien, die man gewöhnlich benötigt. Vom Schöpfer bis zum Spätzlehobel und Essgeschirr sollte also alles da sein – auch für große Kapazitäten. Spülmittel und ähnliche Utensilien sind ebenfalls vorhanden – nur Geschirrtücher bitte selbst mitbringen!

Heizung / Herd / Ofen
Die gesamte Hütte wird durch den großen Ofen in der Stube geheizt. Durch den Kamin wird es auch in den oberen Räumen warm. Aber besonders im Winter kann es etwas dauern, bis es wirklich überall warm wird.

Der Ofen ist nicht nur Heizung, sondern auch Herd. Erfahrungsgemäß gewöhnt man sich schnell an die Vorteile und Tücken eines großen Herdes.

Der große Ofen in der Stube kann von zwei Seiten beheizt werden, was aber nur an wirklich kalten Wintertagen Sinn hat. Wie der Ofen zu heizen ist, steht genau in der Hüttenordnung.

Der Stubenofen sowie der Badeofen sind beides reine Holzöfen. Das Betreiben mit anderen festen und flüssigen Brennstoffen ist daher strikt VERBOTEN!

Die Asche-Kammer ist bei regelmäßiger Verwendung mindestens 1x am Tag zu reinigen.

Hierfür steht in der Hütte ein Asche-Eimer und das dementsprechende Werkzeug bereit

Die Asche kann auf dem Komposthaufen entsorgt werden.

!!Heiße Asche ist unbedingt vor dem Entsorgen zu löschen!!

!!Beim Betrieb der Öfen ist generell auf die ERHÖHTE BRANDGEFAHR zu achten!!

Holz
Ausreichend Feuerholz wird im Stadel immer vorhanden sein. Geheizt werden darf nur mit dem (entsprechend gekennzeichneten) trockenem Holz, weil sonst der Ofen verrußt – ERSTICKUNGSGEFAHR!

Inventar
All unser Inventar (Küchenausstattung, Gitarren/Musikinstrumente, Liederbücher, Spiele udgl.) steht selbstverständlich zur Verfügung.

Mit diesem ist sorgsamst umzugehen, damit dies auch von den nächsten Gästen benutzt werden kann.

Jagd
Die Hütte liegt mitten in einem Jagdrevier, ist eigentlich als Jagdhütte gebaut worden und wird auch immer noch manchmal als solche verwendet. Besonders im Winter ist wegen der Rotwildfütterung daher Lärm unbedingt zu vermeiden.

Im Winter (15./11. – 15./04.) ist das Begehen der Straße in Richtung „Werkstattgraben“ ab ca. 300m nach der Hütte nicht erlaubt.

Dort befindet sich die Rotwildfütterungsstelle „Kasper Mahd“

In den Abendstunden ist Lärm vor der Hütte unbedingt zu vermeiden.

!!PYROTECHNISCHE GEGENSTÄNDE ALLER ART SIND STRENGSTES VERBOTEN!!

Kühlung / Lebensmittel lagern
Gut verpackte (Milch, Käse in Plastikfolie,…) Lebensmittel können im Brunnen eingekühlt werden. Alle anderen Sachen können in den silbernen, mäusesicheren Kisten gelagert (und bitte nicht vergessen…) werden. Es empfiehlt sich, Fleisch eingeschweißt zu kaufen und dadurch im Brunnen lagerfähig zu machen.
Ausnahmslos alle Lebensmittel sind beim Verlassen der Sulzaustube wieder mitzunehmen. Dies gilt insbesondere auch für Ölflaschen.

Lagerfeuer
Lagerfeuer sind ausnahmslos in der dafür vorgesehenen Feuerstelle neben dem Großen Stein zu entzünden.

Holz für Lagerfeuer kann aus dem Stapel daneben, bzw aus der Gitterbox im Holzstadl entnommen werden.

Ein brennendes Lagerfeuer darf unter keinen Umständen verlassen werden!!

Nach Beendigung des Lagerfeuers ist dieses mit ausreichend Wasser zu löschen und die (KALTE) Asche aus der Feuerstelle zu entfernen. Reine Asche kann auf dem Komposthaufen neben dem WC Anlage entsorgt werden.

Eine sauberer Feuerstelle ist für ein schönes Lagerfeuer-Erlebnis unverzichtbar.

Licht
Es gibt elektrisches Licht in der Hütte. Dieses wird über eine Batterie betrieben.

Außerhalb der Stube (Vorraum/ Stiege/ Schlafsaal) ist offenes Licht (Kerzen, Gas- oder Benzinlampen u.ä.) unbedingt verboten.

Maut
Die Postalmstraße, über die diejenigen, welche per Auto anreisen wohl oder übel müssen, ist eine Mautstraße. Die Mautstelle ist ungefähr von 8 bis 20 Uhr besetzt, außerhalb dieser Zeit kostet es nix. Üblicherweise kann man einen Pauschalpreis für mehrere Autos und mehrere Tage verhandeln, man befährt ja nicht die ganze Straße, sondern nur bis zur ersten Kehre. Die Mautstelle ist unter zur erreichen, bzw. unter +43 664 35 101 28

Müll
Bioabfälle (alles was problemlos verrotten kann) sind auf dem Komposthaufen neben der WC Anlage zu entsorgen.

Keinesfalls dürfen hier Abfälle tierischen Ursprungs (Fleischreste udgl.) und gekochte Lebensmittel entsorgt werden.

Dies führt zu erheblichen Fliegenbefall und darüber hinaus Geruchsbelästigung (durch den Verwesungsprozess)

Sauberer Biomüll = Sauberer Kompost.

Saubere Papierabfälle können in kleinen Mengen im Ofen verheizt werden.

! Kein reines Papierfeuer entzünden!

Am besten geschieht dies während des Kochens, da hier die Temperatur im Ofen am Höchsten ist.

Alle anderen Abfälle sind bei Verlassen, wieder mitzunehmen und selbst zu entsorgen.

Bei längeren Aufenthalten empfiehlt es sich, mit dem ASZ Strobl Kontakt aufzunehmen:

Gemeinde Strobl
Ischlerstraße 59
5350 Strobl
Tel.: +43 6137/7256
Fax: +43 6137/7256-20

Rauchen
Rauchen ist in der gesamten Hütte ausnahmslos verboten.

Wandern
Rund um die Sulzaustube schlängeln sich unzählige Wanderwege unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Eine entsprechende Wanderkarte ist sicher unerlässlich: zB ÖK 25 V (95 Sankt Wofgang im Salzkammergut)

Wasser
Es gibt fließendes kaltes Wasser in der Küche und im „Bad“ beim WC, warmes Wasser in der Dusche. Zusätzlich rinnt Tag und Nacht der Brunnen, der oft praktisch zum Einkühlen von verderblichen Lebensmitteln sein kann.

Winter
Der Winter im Salzkammergut kann lang, streng und vor allen Dingen schneereich sein. Obwohl die Hütte (nach Rücksprache mit dem Hüttenwart) auch im Winter zu mieten ist, muss man immer – je nach Schneelage – mit Unannehmlichkeiten rechnen (bezüglich Zufahrt mit dem Auto, Wildfütterung, Dachlawine, etc…). Auf jeden Fall ist nur das Plumpsklo in Betrieb und man muss einen halben Tag einrechnen, den die Hütte braucht, bis sie warm wird.